Tag 56 - Warum Sicherheit eine Lüge ist

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Mein letzter Arbeitstag


Heute war er also,  mein letzter Arbeitstag. Ich bin nochmals ganz bewusst den Weg ins Büro gegangen um mir klar zu machen, heute endet eine Lebensphase, die einer neuen Platz macht.

Ich bin gerade nach Hause gekommen und fühl mich so unendlich getragen, so vollkommen, so eins. Ich fühle, dass sich nun endlich der Fluss lösen kann, der so lange hinter einer Staumauer zurückgehalten wurde. Ich kann es so sehr fühlen. Endlich kann der Erfolg zu mir kommen. Endlich bin ich bereit, anzunehmen, mein Potential zu entfalten und völlig auszuschöpfen. Das fühle ich. Und während ich das schreibe, rollen die Tränen der Erleichterung.

Unsicherheit ist Sicherheit

Da ist diese unbeschreibliche Sicherheit in mir. Eine Sicherheit, die ich spüre, weil ich bereit bin, zu 100% den Weg des Herzens zu gehen. Weil ich mich dem geöffnet habe. So geborgen habe ich mich in Zeiten des Jobs nicht gefühlt. Schon witzig, was. Da denke ich, ich habe Sicherheit im Job, fühle mich aber unsicher. Da kündige ich und bekomme kein ALG, noch keinen neuen Nebenjob und habe nur das, was ich habe, und fühle mich sicher und geborgen. Und wieso? Weil ich mich endlich nur auf mich verlassen kann, mich endlich auf mich und auf alles, was ich bin, einlassen kann. Weil es endlich fliessen kann. Endlich!

Und genau das ist es, was uns klein hält. Diese Pseudo Sicherheit. Was ist, wenn du morgen deinen Job verlierst? Was ist dann sicher? Eben.  "Streng dich an", sonst verlierst du deinen Job. Mit dieser Angst werden wir gehalten, verkauft wird sie uns als Sicherheit. Ich sag ja gar nicht, das ein fester Job schlecht ist. Hatte ja auch ewig einen. Vor allem, wenn man eine Familie hat und sich nebenher nichts aufbauen kann, ist so ein Job mit "sicherem" Einkommen super. Ich verurteile niemanden, gell. Aber ich schreibe ja immer aus dem Blickwinkel des Herzens, vergesst das nicht Leute. Und so ein Job hält dich klein, außer du kannst total du sein und aufblühen. Aber schau mal die Reichen an: JEDER ist Unternehmer. Und so ein Job, der dich im Hamsterrad hält, lässt dich leider nicht aufblühen. Du kannst nicht in deine Kraft kommen.

Jahrelang habe ich diese Staumauer in mir gefühlt, die sich gerade zu lösen beginnt. Das ist so ein wunderschönes Gefühl. Ich geniesse diesen Moment gerade sehr, ich fühle mich fast ein wenig erleuchtet, so frei, so offen für alles, was kommt. So offen für das Unbekannte, was sich so gut anfühlt. Endlich nicht mehr in festen Vorstellungen gefangen. Das nenne ich Freiheit. Das Unbekannte fühlt sich für mich so viel sicherer an als das, was wir normalerweise als sicher betrachten. Ich sehe mich gebettet in einem übergrossen, weichen lila Samtkissen, das mich weich und warm auffängt und empfängt. Diese Wende! Wow. Ich bin sehr happy, dass ich gerade auch nur mit mir bin, um diesen Moment voll zu fühlen und festzuhalten.

Ich fühle mich wieder zeitlos, uneingeschränkt, frei, happy. Und ja, es kribbelt. Es fühlt sich leicht an, klar und vollkommen. Das ist es, was ich immer fühlen möchte. Das sind die wahren Anzeichen, dass ich alles richtig gemacht habe und nur auf mein Herz höre. Mein Atem geht wieder tiefer und bleibt nicht mehr im Oberkörper stecken. Ich bin gelöst. Und endlich in Sicherheit.

Meine Kolleginnen waren heute sehr süss, haben mir zum Abschied meinen Tisch liebevoll dekoriert und einen Kuchen gebacken. Beim Tschüss sagen und Umarmen fragte mich eine von ihnen: "Caro, wieso bist du so tiefenentspannt?" Und warum das so ist,  habt ihr ja eben gelesen.
 


xoxoxo Caro
 


 

PS:

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Tag 15 & 16 - In der Angst steckt immer ein Geschenk

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Wie versprochen der Post von heute Abend. Also ich bin eigentlich schon viel zu müde zum schreiben, aber was muss muss und dranbleiben will ich auch. Es ist einfach so viel in den letzten Tagen passiert, dass ich unbedingt davon berichten muss.

Hammer, Hammer, Hammer - seit zwei Wochen gehe ich also den Weg des Herzens und mich schreckt mittlerweile fast nichts mehr zurück. Ich erkenne fiese kleine Tricks von meinem Verstand & inneren Kritiker und habe gelernt, dass in der Angst immer ein Geschenk steckt. Ja echt. Ein Geschenk. Mit rosa Schleife und Glitzerpapier, teilweise mit Einhorn. Nee, im Ernst jetzt. Es ist echt so.

Am Sonntag habe ich zum ersten Mal das Webinar Spiritual Sunday  von Laura Seiler gemacht. Sehr sehr empfehlenswert. Es gibt immer ein Wochenmotto. Das für diese Woche heisst:

MACH ES JETZT EINFACH!

Ich war ja erst etwas skeptisch. "Brauche ich das? Komm, lass mal lieber Sonntags ausschlafen." Also nicht ich war skeptisch, sondern mein Verstand wollte mich schon wieder zurückhalten. Ich durchschaue diesen frechen Heini mittlerweile doch ganz gut :-) Ich habe es jetzt einfach gemacht und es war wunderbar. Laura ist so eine strahlende Person, sie hat mich sofort überzeugt. Und "zufälliger Weise" war auch am Sonntag der Spiritual Sunday Stammtisch in Hamburg. Also nix wie hin. Aber dann wieder der freche Heini: "nein, du wolltest doch deine Ziele machen, das hält dich nur ab", "du kennst da doch niemanden", "du weisst nicht, wo die sitzen", "wie die dich wohl finden?" Halt endlich die Klappe ey. Klar war ich ein bissl nervös. Sowas mache ich ja nicht jeden Tag. Aber es sind alles Menschen, die den gleichen Weg gehen, wie ich. Den Weg des Herzens. Und das verbindet.

Ich habe am Sonntag 4 wundervolle Frauen kennengelernt. Jede so wunderbar inspirierend mit ihrer eigenen Geschichte. Wir haben uns über Lauras Rise Up & Shine University unterhalten, die ich jetzt auch mache, über Tony Robbins, Tobias Beck, Christian Bischoff & Co geredet und uns gegenseitig gute Buchtipps gegeben. Über unsere Visionen geredet und das Yoganic World Festival aus meiner Vision wird es demnächst in Hamburg geben. 4 Stunden saßen wir da. Keine Idee war zu groß. Kein doofer Kommentar. Einfach reine Verbundenheit und Mitgefühl. Es war so magisch. Ich war auf einem andern Planeten. Wie selbstverständlich haben wir uns darüber unterhalten, dass es mal Zeit für eine Transformation wird, alternative Schulen für Kinder her müssen und es nicht sein kann, dass Menschen arbeiten, um zu leben.

Fazit Sonntag: Meine Angst war total unbegründet und hat mir diesen wunderbaren Austausch mit 4 tollen Frauen geliefert. Ich danke euch meine Lieben, wenn ihr das lest <3

An diesem Sonntag hatte ich auch das starke Gefühl, dass ich meinen derzeitigen Brotjob kündigen soll. Er räsoniert nicht mehr mit mir. Gestern habe ich es einfach gemacht. Einfach auf den Bauch gehört und meine Kündigung ganz simple auf einem Zettel eingereicht. Ich bin nicht erst heimgefahren, und habe einen schönen Schrieb aus dem PC gelassen. Ich sag euch: Das war so ein geiles, befreiendes Gefühl. Ich sass danach auf meinem Platz mit so einem wohligen, warmen und samtigen Gefühl, ich weiss gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Getragen von einer weichen Welle aus Samt. Habe ich doch schon mal geschrieben, oder?

Schon zweimal das Motto umgesetzt :-)

Als ich dann gestern heim kam, habe ich mir gedacht, also wenn ich schon einen Nebenjob habe, bis mein Seelenbusiness läuft, dann wenigsten einen in der Spirituellen Branche. Also habe ich gesucht und bin auf die Seite von Lea Hamann gestoßen. Diese tolle Frau ist Life Coach. Life Coach ohne klassische Ausbildung. Hammer. Statt sich in Muster zu zwängen, vertraut sie auf ihren inneren Ruf. Und was ich noch krass fand, dass sie mich optisch an mich erinnert. Für mich das Zeichen, es jetzt einfach zu machen. Nicht mehr ewig Zeit und Geld in eine Coach Ausbildung investieren. Also habe ich beschlossen:

ICH MACHE ES JETZT EINFACh. all or nothing. 

Ich verwirkliche schon jetzt meine Vision, Frauen zu coachen und sie auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten. Meine Fachgebiete sind Beziehungen, Trennungen, Narzissmus und Sexualität. Zusätzlich kann ich aufgrund meiner Erfahrungen als Modedesignerin auch noch Tipps geben, was Frau tragen sollte, um sich selber zu sein und auch nach aussen hin das innere zu "tragen". Und was mich dazu befähigt ist meine Erfahrung und meine Intuition. Mein Urvertrauen in mich, dass ich dafür berufen wurde. Und gerade weil ich keine Coaching Ausbildung habe, kann ich den Frauen auf der Ebene der Verbundenheit begegnen. Ich betrachte sie nicht als Patientin mit einem Problem. Ich sehe sie als Teil von mir, als Freundin, der ich die richtigen Frage stelle, damit sie sich aus eignem Antrieb weiterentwickeln kann. Ich kann in ihren Augen direkt in die Seele schauen und sehe, wie es ihnen geht. Ich habe das jetzt schon bei ein paar Freundinnen gesehen und gemacht und bin bereit für die Welt. Weil ich es kann. Weil ich in mich vertraue. Weil ich weiss, dass ich helfen kann. Wie ich coache, keinen Plan. 

Also Freunde der Bloglesekunst: Demnächst gibt es meine Website mit meinem Angebot 1:1 Coaching und auch einen Online Kurs. Super, was? Mein Ziel, dass ich mir gesetzt habe, ist: Die Seite bis Oktober an den Start zu bringen. Go go go go!!!! Und es erfüllt mich so dermassen, das kann ich euch gar nicht sagen. Die Tatsache, dass ich gekündigt habe, "zwingt" mich ja jetzt zum Handeln. Ich muss ab Oktober Geld verdienen, um leben zu können. Also wer gleich ein Coaching buchen möchte, kann mir gerne schreiben ;-) Spass beiseite, ich mache mir NULL Sorgen. Ich weiss, es wird gut werden. Weil ich auf mein Herz höre.

Fazit Montag: Hätte ich nicht gekündigt, hätte ich diesen schnellen Schritt nie in Betracht gezogen. Ich wäre gar nicht erst über Lea darauf gekommen. Ich hätte mir nie die Erlaubnis dafür gegeben, schon jetzt zu beginnen.

("du musst doch erst noch die und die Ausbildung machen" hat es zuvor in mir gesagt. Wie hätte es auch anders sein sollen. Ich kenne ihn ja, den frechen Heini)

Erkenntnis der letzten zwei Tage:

1) In der Angst liegt immer ein Geschenk. Wenn wir sie überwinden, werden wir immer belohnt

(Also sollte man seine Ängste lieben <3)

2) Altes muss weichen, um für Neues Raum zu schaffen

Zu Nummer zwei habe ich noch viel mehr auf Lager. Mal schauen, was da demnächst noch so aus mir raussprudelt. Auf jeden Fall muss ich mich jetzt wieder meinem Buch widmen und dazu den Blogging Rhythmus etwas anpassen. 2 in 1 wäre doch gut, oder? Zwei Tage zusammenfassen. Mal schauen, wie ich das finde.

Schlaft gut

Eure Caro

 

 

PS:

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